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Leibliche Praxeologie vs. Iconic Turn

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783770564750
Sprache: Deutsch
Umfang: VI, 218 S., 22 s/w Illustr., 1 s/w Tab.
Format (T/L/B): 2 x 24 x 16 cm
Auflage: 1. Auflage 2019
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Werden wir nicht tagtäglich von Bildern bombardiert? Sind Diskurse nicht sinnfixiert und Bilder daher in intellektuellen Diskursen meist unterschätzt? Aber in diesem Diskurs des Iconic Turns wird der Massenmarkt stillschweigend zum Paradigma erklärt. Die künstlerischen Avantgarden haben dagegen seit den 1960er Jahren eine fortgesetzte Entgrenzung im Feld der Kunst hervorgebracht, die sich gerade in und mittels dieser Entgrenzung gegen die Dominanz des Sehens absetzt. Das Feld der Kunst ist für diese Avantgarden kein semantisches Bedeutungsfeld, sondern eine Logik praktischer Strategien. Praxeologien sind weder binäre noch widerspruchsfreie Logiken, sondern leiblich gebundene Strategien der Innovation. Mit seiner Theorie einer Logik des Bildes übersieht der Iconic Turn die leiblichen Praxeologien einer alle Sinne einbeziehenden Wahrnehmung.

Autorenportrait

Thomas Becker: Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Tübingen und Berlin. Promotion in Philosophie an der FU Berlin, Habilitation in Kulturwissenschaft an der HU Berlin. Maître de Langues an der ENS Fontenay-aux-Roses, Fellow an der EHESS Paris, Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste. Z.Z. Vertretung der Professur Philosophie/Ästhetik/Theorien der zeitgenössischen Künste an der HBK Braunschweig. Christoph Metzger ist Professor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.

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